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📢 Soziale Arbeit: solidarisch, kollaborativ, lernend [WIP / CfP]

Geschätzte Kolleg*innen, ich wage ein Experiment!

Mit Euch und Ihnen gemeinsam, möchte ich über die Soziale Arbeit als solidarisch kollaborativ lernende und handelnde angewandte Wissenschaft nachdenken, schreiben und reflektieren.

Dabei stehe ich ganz am Anfang (!) meiner Überlegungen, mache diese aber durchgehend transparent. Sprich: der Entstehungsprozess dieser ersten Überlegungen hin zu einem Artikel ist offen, sowie die Lizenzierung des Artikels frei ist. Inspiriert wurde ich zu dieser Art der Informationserstellung unter anderem von Dr. Christian Heise.  Dieser schrieb die erste offene Doktorarbeit (hier ein Interview mit ihm bei meinem Podcast IWMM).

Worum geht es?

Mich beschäftigt derzeit sehr die Frage, wie wir als angewandte Wissenschaft solidarisch, kollaborativ und (voneinander) lernend agieren können. Welche Möglichkeiten uns gerade auch die #digitaleSoA bieten kann. Meiner Beobachtung nach handeln schon Studierende der Sozialen Arbeit mitunter nach dem Credo der (marktwirtschaftlichen) Verwertbarkeitslogiken bspw. bezüglich ihrer Studienleistungen. Innerhalb “der” Sozialen Arbeit haben wir es mit einem großen Markt – dem Sozialsektor – zu tun. Ohne die viel bemühte Ökonomisierung eben dieser heranzuziehen einige Gedanken:

Wie wird derzeit Theorie- und Handlungswissen innerhalb der Sozialen Arbeit erstellt, weitergegeben und genutzt? Wo finden sich die Konzeptionen erfolgreich evaluierter Projekte (zur Adaption/Skalierung/Weiterentwicklung)? Welche Quellen bieten Beschreibungen von konkreten Methoden (Methodenwissen) und Konzepten inklusive den dafür notwendigen Ressourcen? Welche Software wird zu welchen Bedingungen mit öffentlichen Geldern für Handlungsfelder Sozialer Arbeit entwickelt und wo kann diese bezogen werden? Wo finde ich hilfreiche Informationen für die Arbeit (bspw. um einen Förderantrag zu schreiben)?  Wie und wo werden neuere Ideen publiziert und diskutiert? Wo findet ein Austausch über diese und andere Fragen statt?

Aus anderen Bewegungen/Strömungen gibt es jedoch bedenkenswerte Anregungen für neue Ansätze der (kollaborativen) Informationserstellung, -weitergabe und -nutzung (ändern, erweitern, adaptieren etc.).  Zu nennen wären bspw. Open Access, Open Educational Resources (OER), die Modelle der Creative Commons Lizenzen

Diese Modelle sind jedoch mitunter voraussetzungsvoll. Sie bedürfen – so glaube ich – einem radikalen Umdenken. Wem “gehört” Wissen, wie wird dies “weitergegeben” und wer darf es zu welchen Bedingungen für welche Zwecke “nutzen”.

Wo finden sich die Dokumente?

Das Arbeitsdokument finden Sie hier. Das Dokument zur Mitarbeit hier.

Lizenzierung beider Dokumente: CC0 1.0 Universell (CC0 1.0) Public Domain Dedication

Wie geht es weiter?

Um einige Punkte direkt anzusprechen, eine kleine Liste mit möglichen Antworten auf die Frage “… und wie geht es nun weiter?”:

  1. Es gibt keinen Fahrplan, kein Ziel.
  2. Das “laute Nachdenken” mit Feedback(schleifen) ist Gewinn
  3. Immer wieder schreibe ich am Dokument / MindMap / Blog-Beitrag weiter
  4. Durch den Austausch von Kommentator*innen entstehen ggf. neu Impulse

Über erste Assoziationen, Gedanken und kritische Anmerkungen freue ich mich bereits in diesem sehr frühen Stadium. Entweder als Kommentar hier, im Dokument oder via E-Mail.

 

 Arbeitsdokument  & Gemeinschafts-Dokument

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