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Leben/Arbeiten jetzt (#LebenWollen)

von Barbara (Danke für Deine Einsendung)

Sehr aufmerksam verfolge ich Diskussionen rund um das Thema „New Work“. Als ich vor einigen Tagen las das Christian Müller zu einer Blogparade aufrief, dachte ich mir wie weit „New Work“ von meiner Arbeitsrealität, die einer Sozialpädagogin mit Führungsverantwortung in einer mittelgroßen Einrichtung weg ist. Dieser Gedanke kommt nicht auf, weil ich der Meinung bin, dass soziale Organisationen sich damit nicht befassen sollen oder müssen, sondern meine Realität eine völlig andere ist. Und dann kommt Benedikt Geyer am mit einem Blogeintrag ums Eck, der meine Gedanken gut auf den Punkt bringt. Welchen Platz räume ich Arbeit in meinem Leben ein?

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#LebenWollen – Vorüberlegungen zu NewWorkSozial

Prolog

Von Köln aus geht es mit dem Zug in die Heimat. Es ist Samstag und eigentlich sollte ich frei haben. Habe ich auch, aber irgendwie nur bedingt. Denn zum einen schreibe ich diesen Artikel und zum anderen habe ich schon eine Reihe Mails beantwortet. Daneben mache ich Dinge wie: Twitter, Facebook und LinkedIn sowie Xing auf Neuigkeiten überprüfen, und Nachrichten absetzen – also in dieses Internet reinschreiben etc pp. Klar, das ist meine freie Entscheidung dies zu tun und Teile meiner Freizeit genauso zu gestalten. Abgesehen davon telefonierte ich und kommunizierte auf drei bekannten Direktnachrichtendiensten. Ich lebe digitanalog.

Genug des Soziogramms und zum eigentlichen Thema dieses Beitrags: #NewWorkSozial

Für Christian Müller ist NewWork eine möglichst selbstbestimmte und flexible Arbeit. Richtig ausdifferenziert hat er das ganze nicht, verweist aber auf Menschen die dies machen. Sowieso ist keine einheitliche Definition dessen vorhanden was New Work ausmacht.

Christian ruft zum mitmachen via Blogparade auf. Wahrscheinlich ist: viele Menschen und ggf. auch Organisationen werden sich hieran beteiligen. Erstaunlich daran (so eine Vermutung): viele machen dies nicht in ihrer “Arbeitszeit”.

Wie wollen wir überhaupt leben?

Bevor ich (vielleicht) meinen Beitrag zur Parade schreiben und veröffentlichen werde, etwas auf den ersten Blick triviales:

Gerne können wir lange und breit über neue Formen und Zugänge zu Arbeit diskutieren, philosophieren, hierbei kreative Räume erschaffen und vielleicht etwas bewirken. In unserer Einrichtung, den Unternehmen, die wir beraten oder gar bei der geneigten Leserschaft. Dennoch: bei der ganzen Diskussion rund um die Themen Digitalisierung oder New Work kommt mir häufig eines massiv zu kurz: Eine Vision oder Idee dahinter. Also: Wozu das ganze? Wo wollen wir eigentlich hin? Wie wollen wir leben?

Was ich damit meine ist eine rein subjektive Beobachtung. Es kommt mir so vor, als sei es gesellschaftlich oder gesellschaftspolitisch gar nicht opportun eine “Vision für die gute Zukunft” zu skizzieren.

Wenn wir – damit spreche ich Gesellschaft und ihre unterschiedlichen Akteure an – nicht ins Erzählen und Austauschen von Erzählungen kommen, wird Zukunft passieren. Aber eben nicht gestaltet.

Ein paar Ideen hierzu:

  • Lasst uns Geschichten erzählen.
  • Lasst uns den Geschichten der anderen zuhören.
  • Lasst Ideen in den Wettstreit treten und co-existieren.
  • Lasst uns auch von Scheitern und Misserfolgen erzählen – und daraus lernen.
  • Und vor allem: lasst uns die Zukunft ausmalen, träumen, visionieren und gestalten.

Ich lade Dich und Euch alle herzlich ein: Erzähle von Deiner Geschichte, Deinen Ideen, deiner Vorstellung vom guten Leben und vielleicht Deiner Vision. Wenn Du magst, tue dies unter #LebenWollen.

Du kannst auch hier auf dem Blog veröffentlichen, gerne auch anonym – kontaktiere mich einfach. Oder lass uns zusammen Skypen und das Gespräch aufzeichnen… ;-)


Wie es der Zufall so will, zeige ich den Text im Entstehen einigen Menschen. Hierauf bekomme ich tolle Gedanken zugesendet und ein Audio (erster Link), welches wie die Faust aufs Auge passt. Super! Gerne mehr.

Links:

Erfüllend? – Arbeit
WDR 5 Das philosophische Radio

„Arbeit füllt einen großen Teil des Lebens aus – und sie prägt das Dasein ganz wesentlich mit. Wie lässt sich Arbeit so gestalten, dass sie zum guten Leben beiträgt? Studiogast: Lisa Herzog, Philosophin; Moderator: Jürgen Wiebicke “


(Auf YouTube findet sich das Gespräch noch als Audio)


New Work in der Sozialen Arbeit: Blogparade #NewWorkSozial

 

[future shit].now – und was das mit der Sozialen Arbeit zu tun hat

Entweder die Profession gestaltet die Technik oder die Technik gestaltet die Profession.

so platt das Zitat von Günther Stahlmann auch klingen mag: es trifft für mich noch immer den Kern des ganzen. Letzte Woche war ich bei der Preisverleihung an der Katholische Hochschule Mainz. Hier werden alle zwei Jahre herausragende Thesen vom “forum sociale Mainz e.V.” mit einem Preisgeld und einer Würdigung bedacht.

Dieses Jahr gewann unter anderem ein Studierender der Pflegewissenschaften, welcher sich mit dem Einsatz von VR in der Physiotherapie befasste. Ein – wie er in seine Rede verdeutlichte – absolut noch unterrepräsentiertes Themengebiet im Studium. [Verwiesen sei hier auf die Doku-Reihe “Homo Digitalis” (BR/Arte/ORF/SZ.de)]

Dies brachte mich zum nachdenken. Denn mir kommt das sehr bekannt vor, nämlich aus der Sozialen Arbeit. Als ein solcher, schlage ich mich mit dem Thema “Digitalisierung in der Sozialen Arbeit” herum und versuche in meinem Podcast Irgendwas mit Menschen – IWMM darüber mit Expert*innen zu sprechen.

Häufig rede ich mir den Mund fusselig – sei es im Privaten oder in der Praxis; freue mich aber um so mehr, wenn ich auf Mitstreitende treffe.
In der Praxis Sozialer Arbeit bemerke ich häufig: Wir reden zaghaft über den “Einsatz von WhatsApp” und dessen problematischen Implikationen… Ja, auch das ist wichtig.

Aber ich sehe eine Entwicklung, die – wenn wir nicht als Profession aufpassen und mitgestalten – uns überrollen wird. In sämtlichen Bereichen. Stichwort: #Disruption (nur um es geschrieben zu haben).

Morgen werde ich beim „Social Talk 2017: Smart Living, Big Data, Robotik & Co.“ zu Gast sein. Dort – so hoffe ich – geht es nicht mehr nur um Themen wie: “Sollen wir als NPO auf Social Media Plattformen überhaupt aktiv werden”.

Für einen kleinen Input suche ich gerade den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich Technik raus. Nicht zwingen Bereiche der Sozialen Arbeit betreffend. Einfach um zu zeigen, was heute schon geht, bald gehen könnte oder wo die Reise möglicherweise hingeht. Weiter unten trage ich sie in Video-Form zusammen… und bin noch lange nicht fertig.

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Jobs in der Sozialen Arbeit

Wo findet man als Sozialarbeiter*in eine passende Stelle bzw. ein passendes Stellenangebot? Diese Frage taucht immer Häufiger auch im  Netzwerk Sozialarbeit und Sozialpädagogik auf.

Diese aufgreifend lege ich hier eine kleine Liste an, welche ich immer wieder überarbeiten werde. Dabei greife ich Vorschläge aus einem in der Gruppe angelegten Dokument auf und ergänze dieses. Die Auswahl an Jobbörsen ist subjektiv und keineswegs vollständig. Vorschläge nehme ich gerne entgegen.

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Eine Replik [work in progress] zum DBSH Kommentar “Arbeit 4.0”

Der Vorsitzende des DBSH, Michael Leinenbach, veröffentlichte am Montag, dem 11.09.2017, einen Kommentar zur Arbeit 4.0:

Gemeinsam mit Hendrik Epe habe ich eine Antwort auf diesen Kommentar verfasst. Unsere Gedanken sind dabei nicht abschließend, wir verstehen diese Replik eher als ein wachsendes und sich veränderndes Dokument (deshalb versionieren wir die Veröffentlichung).

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